Die CPU-Frage ist geklärt — und weil da eh ein neuer Sockel her muss, ist der RAM direkt das nächste Thema. Willkommen zu Teil 3 meiner PC-Bau-Serie. Mal ehrlich: RAM ist doch das langweiligste Bauteil überhaupt. Kein Lüfter, kein Licht, keine fette FPS-Zahl auf der Verpackung. Und trotzdem hab ich bei meinem Upgrade ausgerechnet hier am längsten gegrübelt — 16 oder 32 GB? Klingt banal, ist es aber nicht. Wenn du neben dem Spiel noch Discord, den Browser mit gefühlt dreißig Tabs und Spotify offen hast — also quasi immer — wird’s mit 16 halt echt schnell eng. Ich hab mich jetzt festgelegt. Und ich erzähl dir, warum es 32 GB werden und welche Kits überhaupt in Frage kommen.
G.Skill Trident Z5 · Corsair Vengeance · Kingston Fury Beast · Crucial Pro · TeamGroup T-Force — DDR5-6000
- G.Skill Trident Z5 32 GB DDR5-6000 CL30 – das schnelle Kit mit toller Latenz für AM5.
- Corsair Vengeance 32 GB DDR5-6000 CL30 – solide, weit verbreitet und oft gut verfügbar.
- Kingston Fury Beast 32 GB DDR5-6000 CL30 – meist der Preis-Leistungs-Tipp im Bunde.
Meine Frage an euch (den Support)
- Laufen die G.Skill Trident Z5 DDR5-6000 CL30 auf einem B850-Board stabil mit EXPO — oder gibt es da bekannte Probleme?
Der Plan steht: zwei Riegel à 16 GB im Dual-Channel, 6000 MT/s, CL30. Das liest man ja in jedem zweiten Forumsthread als Sweet Spot für AM5 — und nach zwei Abenden Benchmark-Videos glaub ich das inzwischen auch. Vier Riegel lass ich weg. Mein Kumpel hat das nämlich probiert und kämpft seitdem mit Abstürzen, weil der Speichercontroller das auf vollem Takt einfach nicht packt. Kennst du. Mit zwei Modulen bleibt alles entspannt, und wenn ich irgendwann doch mehr brauch — Chrome frisst ja jedes Jahr mehr — ist noch Platz nach oben.
Was bringt das Ganze jetzt konkret? Baldur’s Gate 3 frisst in Akt 3 gern mal über 16 GB — und sobald Windows anfängt auszulagern, hast du diese fiesen Mikroruckler. So ein Mini-Stocken mitten im Kampf, weißt du, was ich meine? Mit 32 GB zock ich einfach, lass nebenher Musik laufen und muss nicht vor jeder Session erst mal alles zumachen. Ich war übrigens erst skeptisch, ob man den Unterschied wirklich merkt. Spoiler: Man merkt ihn. Raus aus dem Spiel tabben, wieder rein — Sekunden statt gefühlten Minuten. Und in Shootern mit hohen Bildraten bringt die straffere Latenz noch ein paar Extra-FPS obendrauf. Nichts Weltbewegendes, aber geschenkte FPS nehm ich halt mit.
Bei der Auswahl geht’s mir nicht um RGB-Blinken, sondern schlicht um Preis und Kompatibilität. Alle Kits auf meiner Liste liefern praktisch dieselbe Leistung — also entscheiden am Ende Verfügbarkeit und Bauhöhe. Mein CPU-Kühler ist nämlich ein echter Brocken. Die Trident Z5 hat den besten Ruf, das Kingston-Kit ist meistens am billigsten. Wichtig ist mir: Das Kit soll auf der QVL-Liste meines Boards stehen und EXPO können. Dann klick ich im BIOS genau einmal, statt stundenlang Timings zu raten. Von manuellem RAM-Tuning hab ich nämlich ehrlich null Ahnung — soll einfach out of the box laufen, fertig.
Als Nächstes warte ich auf den RAM, und dann geht der erste Boot-Versuch los. Kennst du diesen Moment, wo man jedes Mal kurz die Luft anhält, bis das BIOS-Bild kommt? Genau der. Ich berichte dann, ob EXPO beim ersten Anlauf stabil war — oder ob ich wieder ewig im BIOS rumprobieren durfte. Und im nächsten Teil geht’s dann ans Ladezeiten-Killen — eine schnelle NVMe-SSD muss her, und die Auswahl war größer als gedacht.
Meine PC-Bau-Serie: ← Teil 2: Bremst mich meine CPU aus? | Teil 3/10 | Teil 4: Ladezeiten killen: Eine NVMe-SSD muss her →
