Category: Gaming-PC

  • Mein Gaming-PC-Projekt: Die Grafikkarte zuerst

    Mein Gaming-PC-Projekt: Die Grafikkarte zuerst

    So, es ist soweit — ich hab’s endlich beschlossen: Ich bau mir Schritt für Schritt einen Gaming-PC, auf dem die neuesten Spiele laufen. Ziel: 1440p, hohe FPS, leise. Das hier ist Teil 1 meiner Serie, und ich fang natürlich mit dem Teil an, das am meisten bringt: der Grafikkarte. Dass es ausgerechnet das teuerste Teil ist? Klar, oder? Meine alte Karte — den Namen erspar ich ihr jetzt mal — hat jahrelang brav geliefert. Aber seit ich Cyberpunk 2077 mit Raytracing zocken will, ist halt echt Schluss mit lustig. Die FPS brechen ein, die Lüfter heulen durchs Headset, und ich sitz da und schieb einen Regler nach dem anderen nach links. Kennst du bestimmt auch. Genau deswegen steht die GPU bei mir ganz oben auf der Liste — und hier schreib ich mal auf, welche Karten ich mir gerade anschaue und wie ich da überhaupt rangehe.

    RTX 5070 · RTX 5070 Ti · RX 9070 XT · RX 9070 · RTX 5060 Ti

    • NVIDIA GeForce RTX 5070 – starke WQHD-Leistung mit DLSS 4 und ordentlichem Raytracing.
    • AMD Radeon RX 9070 XT – viel Rohleistung fürs Geld und 16 GB VRAM.
    • NVIDIA GeForce RTX 5060 – die Budget-Option, falls das Portemonnaie nein sagt.

    Meine Frage an euch (den Support)

    • Reicht mein 650-Watt-Netzteil für die RTX 5070, oder muss direkt ein neues her?

    Mein Setup? Eigentlich total unspektakulär: 27 Zoll, 1440p, 165 Hertz. Aber genau dafür soll die neue Karte halt Reserven haben. Ich zocke fast nur abends im Zimmer — meistens Cyberpunk, Elden Ring, oder mit den Jungs ne Runde CS2. Und mal ehrlich: Es nervt kolossal, wenn mitten im hektischen Fight das Bild kurz einbricht. Bei CS2 will ich hohe FPS fürs Aim, bei Cyberpunk will ich endlich mal Raytracing anlassen, ohne dass das Ganze zur Diashow wird. Mit ner RTX 5070 oder der RX 9070 XT sollte das Thema für die nächsten Jahre durch sein. Hoff ich zumindest.

    Am Anfang war ich ehrlich skeptisch, ob sich so ein teures Upgrade überhaupt lohnt. So richtig viel Geld für ein paar FPS mehr, weißt du? Dann war ich bei meinem Kumpel, der sich die 9070 XT geholt hat — und ich hab live gesehen, wie ruhig und leise das Ding unter Last läuft. Während meine alte Kiste zu Hause klingt wie ein Staubsauger kurz vorm Exitus. Was ich mir davon verspreche: mehr FPS, kürzere Framezeiten, ein ruhigeres Bild. Und dass ich Spiele endlich so sehe, wie sie gedacht sind. Statt überall auf „mittel” zu stellen und mir dann einzureden, dass das schon passt. Tut es nämlich nicht.

    Beim Vergleich schau ich mir übrigens keine Kühler-Fotos an — Benchmarks in den Spielen, die ich wirklich zocke, das zählt. Die AMD-Karte gibt mehr Rohleistung pro Euro, NVIDIA kontert mit DLSS und besserem Raytracing. Und ich geb zu: Da schwanke ich echt noch hin und her. Beim VRAM bin ich aber fest entschlossen — lieber 16 GB als 12. Sonst schwächelt die Karte in drei Jahren schon bei den Texturen, und darauf hab ich keinen Bock. Passen muss sie außerdem zu Netzteil und Gehäuse. Nochmal alles umbauen hinterher? Nee, danke.

    Als Nächstes steht der Preisvergleich an. Ich beobachte die Karten jetzt schon seit Wochen — quasi jeden Abend kurz reingucken, ob irgendwo eine unter meine Schmerzgrenze rutscht. Und im nächsten Teil geht’s dann um die CPU — ob meine alte die neue Karte überhaupt füttern kann oder mich ausbremst, erfährst du da. Wenn du gerade vor derselben Entscheidung stehst: Ich bin mega gespannt, ob du zur selben Karte greifst. Ich freu mich jedenfalls schon so richtig auf den ersten Abend mit der neuen Karte.

    Meine PC-Bau-Serie: Teil 1/10 | Teil 2: Bremst mich meine CPU aus?

  • Bremst mich meine CPU aus?

    Bremst mich meine CPU aus?

    Die Grafikkarte ist geplant — und genau da fing der Ärger an. Willkommen zu Teil 2 meiner PC-Bau-Serie, diesmal geht’s um den Part, den viele unterschätzen: die CPU. Ich hab nämlich neulich ne ziemlich unangenehme Entdeckung gemacht. Nach stundenlangem Grübeln über Grafikkarten fällt mir plötzlich auf: Vielleicht ist meine GPU gar nicht das Hauptproblem. Vielleicht bremst mich meine CPU aus. Das Ding ist halt — die stärkste Grafikkarte bringt herzlich wenig, wenn der Prozessor nicht hinterherkommt. Gerade bei hohen Bildraten in Shootern. Also hab ich mich auf die Suche nach dem Flaschenhals gemacht. Und hier erzähl ich dir, wie ich das gecheckt hab und welche CPUs jetzt auf meiner Liste stehen.

    Ryzen 7 9800X3D · Ryzen 7 7800X3D · Ryzen 5 9600X · Ryzen 5 7600X3D · Core Ultra 7 265K

    • AMD Ryzen 7 9800X3D – der aktuelle Gaming-König dank 3D-V-Cache.
    • AMD Ryzen 5 9600X – die vernünftige Mittelklasse für enge Budgets.
    • Intel Core Ultra 7 265K – spannende Alternative mit vielen Kernen fürs Multitasking.

    Meine Frage an euch (den Support)

    • Läuft der Ryzen 7 9800X3D auf meinem B650-Board erst nach einem BIOS-Update?

    Meine Methode war mega simpel: Monitoring-Overlay an, Lieblingsspiele laufen lassen, Auslastung beobachten. Und siehe da — in CS2 läuft meine Grafikkarte dauerhaft unter 90 Prozent, während einzelne CPU-Kerne am Anschlag glühen. Klassisches Bottleneck, kennst du. In Fortnite mit vielen Leuten in der Zone dasselbe Bild. Okay, also steht ein CPU-Wechsel an. Und weil dann eh ein neuer Sockel her muss, plan ich Board und RAM gleich mit ein. Wird teuer, keine Frage. Aber halbe Sachen bringen hier einfach nichts.

    Was ich mir vom neuen Prozessor erhoff? Stabile Framezeiten. Der FPS-Durchschnitt lügt nämlich gewaltig — entscheidend ist, dass das Bild in hektischen Momenten nicht einbricht. Und genau da soll der 9800X3D mit seinem 3D-V-Cache unschlagbar sein. Ich war erst skeptisch, ob so ein Cache wirklich so viel ausmacht. Aber die Tests sind ziemlich eindeutig, muss man sagen. Bonus am Rande: Eine effiziente CPU heizt das Zimmer weniger auf. Klingt banal, aber im Sommer bei 30 Grad merkst du jedes Watt, glaub mir. Und nebenbei will ich endlich wieder streamen können, ohne dass das Spiel dadurch einbricht. Aktuell ist das bei mir ne Entweder-oder-Nummer.

    Beim Vergleich schwanke ich ehrlich noch zwischen Vernunft und Maximalismus. Der 9800X3D ist der Beste, aber halt auch der Teuerste. Der 9600X kostet fast die Hälfte und liefert trotzdem ordentlich FPS. Und der Intel-Chip punktet beim Multitasking — ich schneid ab und zu Clips, da wären viele Kerne schon nett, irgendwie. Fürs reine Zocken liegen die X3D-Modelle aber vorn, da führt kein Weg dran vorbei. Pluspunkt für AM5: Der Sockel soll noch weitere Generationen bekommen. Das Board wär also keine Eintagsfliege.

    Nächster Schritt: das BIOS-Update auf dem Board, bevor die CPU überhaupt einzieht. Und ja, ich hab ehrlich Respekt davor, dabei was zu bricken. Danach folgt dann der große Benchmark-Abend — gleiche Spiele, gleiche Settings, Vorher-Nachher-Vergleich. Darauf freu ich mich fast am meisten am ganzen Projekt, ehrlich. Wenn die Zahlen dann so aussehen wie in den Tests, die ich mir reingezogen hab, war der ganze Aufwand es wert. Im nächsten Teil geht’s dann um den RAM — 16 oder 32 GB, das klingt banal, war’s aber echt nicht.

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  • 16 oder 32 GB? Meine RAM-Entscheidung

    16 oder 32 GB? Meine RAM-Entscheidung

    Die CPU-Frage ist geklärt — und weil da eh ein neuer Sockel her muss, ist der RAM direkt das nächste Thema. Willkommen zu Teil 3 meiner PC-Bau-Serie. Mal ehrlich: RAM ist doch das langweiligste Bauteil überhaupt. Kein Lüfter, kein Licht, keine fette FPS-Zahl auf der Verpackung. Und trotzdem hab ich bei meinem Upgrade ausgerechnet hier am längsten gegrübelt — 16 oder 32 GB? Klingt banal, ist es aber nicht. Wenn du neben dem Spiel noch Discord, den Browser mit gefühlt dreißig Tabs und Spotify offen hast — also quasi immer — wird’s mit 16 halt echt schnell eng. Ich hab mich jetzt festgelegt. Und ich erzähl dir, warum es 32 GB werden und welche Kits überhaupt in Frage kommen.

    G.Skill Trident Z5 · Corsair Vengeance · Kingston Fury Beast · Crucial Pro · TeamGroup T-Force — DDR5-6000

    • G.Skill Trident Z5 32 GB DDR5-6000 CL30 – das schnelle Kit mit toller Latenz für AM5.
    • Corsair Vengeance 32 GB DDR5-6000 CL30 – solide, weit verbreitet und oft gut verfügbar.
    • Kingston Fury Beast 32 GB DDR5-6000 CL30 – meist der Preis-Leistungs-Tipp im Bunde.

    Meine Frage an euch (den Support)

    • Laufen die G.Skill Trident Z5 DDR5-6000 CL30 auf einem B850-Board stabil mit EXPO — oder gibt es da bekannte Probleme?

    Der Plan steht: zwei Riegel à 16 GB im Dual-Channel, 6000 MT/s, CL30. Das liest man ja in jedem zweiten Forumsthread als Sweet Spot für AM5 — und nach zwei Abenden Benchmark-Videos glaub ich das inzwischen auch. Vier Riegel lass ich weg. Mein Kumpel hat das nämlich probiert und kämpft seitdem mit Abstürzen, weil der Speichercontroller das auf vollem Takt einfach nicht packt. Kennst du. Mit zwei Modulen bleibt alles entspannt, und wenn ich irgendwann doch mehr brauch — Chrome frisst ja jedes Jahr mehr — ist noch Platz nach oben.

    Was bringt das Ganze jetzt konkret? Baldur’s Gate 3 frisst in Akt 3 gern mal über 16 GB — und sobald Windows anfängt auszulagern, hast du diese fiesen Mikroruckler. So ein Mini-Stocken mitten im Kampf, weißt du, was ich meine? Mit 32 GB zock ich einfach, lass nebenher Musik laufen und muss nicht vor jeder Session erst mal alles zumachen. Ich war übrigens erst skeptisch, ob man den Unterschied wirklich merkt. Spoiler: Man merkt ihn. Raus aus dem Spiel tabben, wieder rein — Sekunden statt gefühlten Minuten. Und in Shootern mit hohen Bildraten bringt die straffere Latenz noch ein paar Extra-FPS obendrauf. Nichts Weltbewegendes, aber geschenkte FPS nehm ich halt mit.

    Bei der Auswahl geht’s mir nicht um RGB-Blinken, sondern schlicht um Preis und Kompatibilität. Alle Kits auf meiner Liste liefern praktisch dieselbe Leistung — also entscheiden am Ende Verfügbarkeit und Bauhöhe. Mein CPU-Kühler ist nämlich ein echter Brocken. Die Trident Z5 hat den besten Ruf, das Kingston-Kit ist meistens am billigsten. Wichtig ist mir: Das Kit soll auf der QVL-Liste meines Boards stehen und EXPO können. Dann klick ich im BIOS genau einmal, statt stundenlang Timings zu raten. Von manuellem RAM-Tuning hab ich nämlich ehrlich null Ahnung — soll einfach out of the box laufen, fertig.

    Als Nächstes warte ich auf den RAM, und dann geht der erste Boot-Versuch los. Kennst du diesen Moment, wo man jedes Mal kurz die Luft anhält, bis das BIOS-Bild kommt? Genau der. Ich berichte dann, ob EXPO beim ersten Anlauf stabil war — oder ob ich wieder ewig im BIOS rumprobieren durfte. Und im nächsten Teil geht’s dann ans Ladezeiten-Killen — eine schnelle NVMe-SSD muss her, und die Auswahl war größer als gedacht.

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